«Könnte man einen Adblocker in die Brille integrieren, würde das jeder machen»

Christophe Vouillamoz, CEO von Geyst, stellt sich unseren «13 Fragen».

1. Wofür würden Sie gratis arbeiten?

Für junge Talente mit Ideen, Motivation und Engagement.

 

2. Was kommt Ihnen auf keinen Fall ins Büro?

Eine Lavalampe. Ich konnte das Teil noch nie verstehen.

 

3. Wofür möchten Sie am liebsten werben?

Von unseren Kunden für einmal abgesehen – am liebsten für Schweizer Marken, etwa Laufschuhe von On oder Skier von Faction.

 

4. Welche Werbung sollte man verbieten?

Werbung, die offensichtlich nerven soll, um hängen zu bleiben. Zum Beispiel die Weihnachtskampagne von Siroop.

 

5. Was halten Sie von Influencer Marketing?

Spannend. Bietet neue Wege der Werbung und Kommunikation mit und für Kunden. Das Bewerben von Produkten und Dienstleistungen wirkt so weniger aggressiv und ist zielgerichteter.

 

6. Wie sieht Ihr privates TV-Konsumverhalten aus?

On demand. Lineares Programm ist für mich nichts. Ich bin viel unterwegs und selten zu Hause. Der Konsum von TV-Inhalten ist somit spontan und Plattform-unabhängig: Mobile, Tablet, Notebook & Beamer. Dabei sind Plattformen wie SRF Play, Swisscom TV, YouTube und Netflix meine Bezugsquellen.

 

7. Stimmt für Sie die kolportierte Meinung, dass man in Agenturen nicht alt werden kann, oder ist das ein Vorurteil?

Nein, überhaupt nicht. Wichtig ist, dass die Generationen sich austauschen und voneinander profitieren können. Ist eine solche Voraussetzung vorhanden, kann Grosses geschaffen werden.

 

8. Fallen Sie auf Werbung herein? Wann?

Ja, auf jeden Fall. Auch wenn es mir nicht immer auffällt. Ich analysiere dann, wie es auf mich gewirkt hat, und versuche, es als Erkenntnis für mich selbst einzusetzen. In der Regel funktioniert es bei mir auf der emotionalen Ebene.

 

9. Welchen Berufskollegen würden Sie mit auf die einsame Insel nehmen?

Meinen Geschäftspartner Johannes Just. Da wir uns nicht nur fachlich, sondern auch menschlich gut ergänzen und somit durchaus sehr unterschiedlich sein können, bin ich zuversichtlich, dass uns nie langweilig werden würde.

 

10. Was halten Sie von Adblockern?

Könnte man einen Adblocker in die Brille integrieren, würde das jeder machen.

 

11. Wo sehen Sie aktuell die grösste Herausforderung für die Werbebranche?

Das Konzept der Werbeflut ins Web zu übernehmen, wird durch Adblocker immer schwieriger. Von daher muss heute stark an der Akzeptanz von Werbung gearbeitet werden. Werben über Influencer ist ein guter Anfang. Ich bin gespannt, wohin die Reise gehen wird.

 

12. Worauf können Sie unmöglich verzichten?

Ausdauersport. Ein guter Ausgleich zum Alltag. Dabei baue ich Stress ab und kann meine Gedanken ausführen und ordnen.

 

13. Was war das Beste, das Sie in den letzten fünf Jahren getan haben?

Geyst mitzugründen.

 

Christophe Vouillamoz ist Mitbegründer, Partner und CEO der Agentur Geyst. Der in Zürich lebende Walliser ist begeisternder Winter- und Bergsportler. Ebenso viel Leidenschaft, wenn nicht sogar noch viel mehr, entflammt er, wenn es um Interaction Design und Web-Entwicklung (unter anderem für die «Geyster»-Kunden Hotelplan, Luminox, Mondaine, Energy, Luzerner Kantonalbank) geht.

Di 10.04.2018 - 21:11
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