«Schlagwörter gehen mir per se auf die Nerven»

In unserer Serie «13 Fragen an» verrät Christoph Balsiger, Creative Director und Inhaber der Berner Werbeagentur Kargo Kommunikation, was ihn an der Werbebranche so nervt – und wieso er nicht Fussballprofi geworden ist.

1. Wo und wie haben Sie in Ihrem Leben schon einmal geblufft?
Am Pokertisch und in der Werbewoche.

2. Was kommt Ihnen auf keinen Fall mehr ins Büro?
Miese Stimmung.

3. Gab es in Ihrem Leben einen Moment, als Sie dachten: Wow. Das ist super. Und es ist von mir!
Ja, jeden Morgen, seit fast 2 Jahren, wenn ich meiner Tochter in die Augen schaue.

4. Was ist für Sie die momentan grösste Herausforderung für die Werbung?
In der Werbung zu bleiben und ob all der Big Data den Humor nicht zu verlieren.

5. Wären Sie nicht Werber geworden – was dann?
Fussballprofi.

6. Was möchten Sie nie über sich hören müssen?
Was über mich geredet wird.

7. Stimmt für Sie die kolportierte Meinung, dass man in Agenturen nicht alt werden kann, oder ist das ein Vorurteil?
Kommt auf die Agentur drauf an. Bei Kargo gilt: wenige Überstunden schieben, spannende Kunden betreuen, Spass bei der Arbeit haben und ab und zu zusammen ins Apéro steigen. So sollte dem Altwerden nichts im Wege stehen.

8. Ein Buzz-Wort, das Ihnen auf die Nerven geht?
Schlagwörter per se.

9. Was tut Ihnen leid?
Dass es für den Fussballprofi bei weitem nicht gereicht hat.

10. Welche Eigenschaften machen Sie zu einem guten Werber?
Neugier und Humor.

11. Welchen Berufskollegen würden Sie mit auf die einsame Insel nehmen?
Mein Team und ein paar Macs.

12. Was nervt Sie an der hiesigen Werbebranche?
Dass die Konkurrenz so gut ist.

13. Wieso entsprechen Sie nicht den gängigen Klischees eines Werbers?
Wer sagt das?

Christoph Balsiger ist Creative Director undInhaber der Berner Werbeagentur Kargo Kommunikation und setzt dabei den Fokus auf smarte & vernetzte Multi- Channel-Lösungen. Christoph Balsiger gründete die Agentur 2010, nachdem er jahrelang als Freelancer für diverse Agenturen konzipierte und kreierte, Kommunikation und Zeitgeschichte studierte und im Asylwesen arbeitete.

Die «13 Fragen» erscheinen sowohl Online wie auch in der Printausgabe der Werbewoche.

Umsetzung 13 Fragen: Thomas Häusermann 

Mo 02.02.2015 - 11:19

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