St. Gallen und Appenzell wollen Tele Ostschweiz

Auch St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden haben sich zu den neuen Konzessionen geäussert. Die Regierungen der beiden Kantone favorisieren Tele Ostschweiz als Regionalfernsehen im Sendegebiet Ostschweiz. Bei den Radios soll alles beim Alten bleiben.

 
Auch St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden haben sich zu den neuen Konzessionen geäussert. Die Regierungen der beiden Kantone favorisieren Tele Ostschweiz als Regionalfernsehen im Sendegebiet Ostschweiz. Bei den Radios soll alles beim Alten bleiben. Die St. Galler Regierung hat zwar, wie viele andere Kantonsregierungen, grundsätzlich etwas an den Versorgungsgebieten auszusetzen: Sie würde die heutige Situation mit zwei sich konkurrenzierenden TV-Sendern bevorzugen. Da es aber nur eine Konzession im Sendegebiet Ostschweiz gebe, unterstütze sie das Gesuch von Tele Ostschweiz. Mit der Konzession ist ein jährlicher Gebührenanteil von gut zwei Millionen Franken verbunden.
Tele Ostschweiz (TVO) erfüllt laut den St. Galler und Ausserrhoder Regierungen den Service public in der Region besser als der zweite Gesuchsteller, Tele Säntis, das von Tele-Top-Betreiber Günter Heuberger stammt.

Mehr tagesaktuelle Informationen

Die Regierungen werten ausserdem positiv, dass TVO das tagesaktuelle Informationsangebot deutlich ausbauen will. Der Sender gehört wie Radio FM1 zum Verlag des St. Galler Tagblatts. Diese Verminderung der publizistischen Vielfalt sei zwar problematisch, schreibt die St. Galler Regierung. Anbietervielfalt sei aber nicht zwingend mit Meinungsvielfalt gleichzusetzen.
Bei den Radios liegen für den Raum Ostschweiz nicht mehr Gesuche vor, als Konzessionen zu vergeben sind. Gemäss der St. Galler Regierung soll denn auch alles beim Alten bleiben. Für die drei Versorgungsgebiete für Lokalradios bewerben sich die bisherigen Sender Radio Top, Radio FM1 (hervorgehend aus Radio Aktuell und Radio Ri), sowie Toxic.fm. Appenzell Ausserrhoden wünscht sich, dass Appenzell bei der Berichterstattung stärker berücksichtigt werde.

Mo 18.08.2008 - 12:51

Kommentare

neuen Kommentar schreiben

Klartext

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Web page addresses and email addresses turn into links automatically.
CAPTCHA
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.