Nur die Generation 50-plus hört laut Quickline-Studie Musik noch über das Radio

Eine repräsentative Studie von Quickline zeigt einen Generationengraben wie Musik gehört wird.

Während die Jungen bis 19 Jahre mehrheitlich auf die neuen Medien wie Youtube (63,0%) oder Smartphone (73,9%) setzen, bevorzugen über 40 Prozent der über 50-jährigen das Radio, um Musik zu hören. Mehr als jeder Dritte der bis 30-Jährigen setzt bereits auf Musik Streaming-Anbieter wie Spotify oder Amazon Music. Auf diese Art Musik zu hören, setzen hingegen weniger als 10 Prozent der über 50-Jährigen. Gerade beim Musikkonsum zeigt sich, in welche Richtung sich das Verhalten entwickelt. Weg vom Traditionellen hin zu den neuen Technologien und Angeboten. CD-Player und Plattenspieler sind bei den Jüngeren praktisch nicht mehr im Einsatz. Es zeigt sich hier aber auch vor allem auch der schwindende Einfluss der CD: Bei den Unter-30-Jährigen ist der CD-Player nicht einmal mehr doppelt so beliebt wie der Plattenspieler. Von der Generation 50-plus nutzt rund ein Drittel noch den CD-Player und immerhin noch jeder Achte den Plattenspieler.

 

 

Youtube hat sich zu der Plattform entwickelt, über welche am liebsten Musik gehört und Musikclips angeschaut werden. Für 36,4 Prozent aller Befragten ist dies inzwischen der Fall – noch vor dem Smartphone (33,0%) und dem Radio (31,9%). Zu den wichtigsten und mittlerweile meistgenutzten Geräten, um Musik zu hören, zählen die Smartphones. Dank Streaming-Plattformen hat man heute seine Lieblingsmusik einfach und immer überall dabei und verfügbar.

Der Graben zum Thema Musikhören beginnt bei 40 Jahren. Während die unter 40-Jährigen auf die neuen Technologien und Online-Angebote setzen, sind bei den über 40-Jährigen oft noch traditionelle Abspielgeräte wie das Radio und CD-Player im Einsatz. Das neue DAB-Radio zieht bei den Jungen (5,4% der bis 19-Jährigen) nicht. Dafür setzten 32,3 Prozent der über 60-Jährigen und 24,8 Prozent der 50-59-Jährigen auf DAB-Radio.

«Der Musikkonsum wird voraussichtlich deutlich zunehmen, auch, weil immer mehr via Smartphone gehört wird. Deshalb ist davon auszugehen, dass die Zukunft von Radio digital sein wird. Die Audioangebote von Webradio- und Online-Audioangeboten legen zügig zu und dürften das klassische Radio überholen», so schätzt Nicolas Perrenoud, CEO der Quickline-Gruppe, das Thema Musikhören ein.

Fr 24.11.2017 - 12:01

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