Bundesrätin Doris Leuthard eröffnete das umgebaute und erneuerte Ringier Pressehaus

Über 150 geladene Gäste und VIPs wohnten am Donnerstagabend dem Grand Opening des umgebauten und erneuerten Ringier Pressehauses in Zürich bei. Bundesrätin und Medienministerin Doris Leuthard eröffnete den Bau

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Leuthard forderte in ihrer Eröffnungsrede am Grand Opening, dass Medienhäuser heute diversifizieren müssten. Dies sei Teil der wirtschaftlichen Freiheit und geradezu unternehmerische Pflicht. «Medienunternehmen haben aber eine besondere Verantwortung. Medien sind nicht blosse Ware, sondern Unterhaltung und Staatskunde zugleich.»

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Doris Leuthard schlug eine Brücke von der Kunst im Foyer zum Journalismus im Hause: «Im Eingang wird Kunst zelebriert, im Obergeschoss Publizistik praktiziert. Kunst wird Journalismus, wo Botschaften mit dem Pinsel gemalt werden – Journalismus wird Kunst, wo aus Aktenbergen kluge Schlagzeilen gemeisselt werden.»

Bundesrat Kurt Furgler hatte das Ringier Pressehaus 1978 mit einem Zitat des französischen Schriftstellers und Philosophen Albert Camus eröffnet – Bundesrätin Doris Leuthard tat es ihm gleich und schloss ihre vielbeklatschte Rede mit dem Camus-Zitat «Glück und Erfolg werden nur dem gegeben, der grossmütig einwilligt, beide zu teilen».

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Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch betonte in ihrem Grusswort an die Eröffnungsgäste, dass die Zukunft von Zürich als Medienhauptstadt gesichert sei, solange die Medienhäuser die grossen Herausforderungen der Medienbranche mit Innovation, Offenheit für Neues und Investitionen in die Zukunft anpacken. Ringier sei hier bestes Beispiel dafür. Corine Mauch: «Dies zeigt sich bei Ringier nicht nur am Beispiel des Pressehauses, sondern auch an der von Ringier CEO Marc Walder initiierten Initiative Digital Zurich 2025 – die Initiative wird über die Branche hinaus Wirkung entfalten und kommt dem ganzen Wirtschaftsstandort Zürich zu Gute.» Mauch überbrachte am Grand Opening die besten Grüsse des Stadtrates von Zürich für Ringiers Vorhaben für die Zukunft.

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Ringier CEO Marc Walder forderte die Gäste auf, «die digitale Entwicklung als historische Chance wahrzunehmen, nicht als disruptive Bedrohung». «Gefordert ist unternehmerischer Mut, Innovationsbereitschaft und politische Weitsicht», so Marc Walder. Der gelungene Umbau des Pressehauses soll dafür stehen.

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Während tags zuvor bereits mehr als 500 Ringier Mitarbeitende ihr eigenes Grand Opening feiern konnten und dabei vom Schweizer Singer-Songwriter Bastian Baker musikalisch angeheizt wurden, trat am Donnerstag der belgische Superstar Milow als Überraschungsgast auf.

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Mit dem aktuellen, umfassenden Umbau war im Dezember 2014 begonnen worden. Nebst dem neuen, grossen Energy Flagship Studio im Erdgeschoss und der von Kramer Gastronomie geführten Café-Bar The Studio mit kleiner Show-Bühne und Blick direkt ins Radio-Studio wurde neben dem umgestalteten Foyer und dem neuen Empfangs-Desk vom berühmten britischen Objektkünstler Liam Gillick die Begegnungszone The Gallery geschaffen: neuer Treffpunkt für Mitarbeitende, Wartebereich für Gäste, Meeting Location und Ausstellungs-Bereich für Exponate aus der Sammlung Ringier zugleich.

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Fr 04.09.2015 - 01:00
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