270 Franken für Spielwaren

Schweizer Haushalte beabsichtigen, im diesjährigen Weihnachtsgeschäft durchschnittlich 270 Franken für ihre Spielwareneinkäufe auszugeben. Diese werden dabei kurzfristiger getätigt als noch im Vorjahr – dank sofortiger Verfügbarkeit mit positivem Effekt auf den stationären Handel.

270 Franken: so viel plant ein Schweizer Haushalt 2016 für Spielwaren an Weihnachten auszugeben. Nur 30 Prozent der Befragten gedenken, mehr als 300 Franken auszugeben. Männer der jüngeren (15-29 Jahre) und mittleren (30-49) Alterskategorie geben dabei am meisten Geld aus. 28 Prozent gaben darüber hinaus an, überhaupt keine Spielwaren zu kaufen.

 

Multichanneling wird immer wichtiger, Online-Diversität steigt

Mehr als die Hälfte der Befragten kaufen sowohl Online als auch im Laden ein, gegenüber dem Vorjahr finden jedoch keine wesentlichen Verschiebungen statt. Signifikante Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind keine festzustellen. Der hohe Kundenfranken pro Konsument wird aber weiterhin im Laden und weniger online ausgegeben, hingegen informiert man sich zuvor vermehrt online. Der Anteil von Online am Jahresumsatz beträgt noch immer weniger als 10 Prozent, die Anzahl der (auch Schweizer) Anbieter nimmt jedoch deutlich zu.

 

 

 

Spielwareneinkäufe werden immer kurzfristiger getätigt

Generell bekräftigt sich der Trend zum kurzfristigen Einkauf: Ein Drittel aller Konsumenten haben zwei Wochen vor dem Fest noch keine Spielwaren eingekauft. Das begünstigt auch die stationären Läden, weil die Konsumenten nicht riskieren wollen, Geschenke zu spät zu erhalten.

 

 

 

Der Black Friday zeigt erste Auswirkungen

2016 hat die US-amerikanische Verkaufsidee Black Friday auch in der Schweiz Fuss fassen können. Medial stark unterstützt, schlägt sich dies in der Spielwarenstudie nieder. 10 Prozent der Befragten gaben an, dieses Jahr am «Black Friday» Spielwaren eingekauft zu haben. Grosse Unterschiede gibt es dabei in den Sprachregionen: in der Westschweiz gaben 22 Prozent an, vom Black Friday profitiert zu haben, in der Deutschschweiz nur 7 Prozent.

 

Mi 21.12.2016 - 11:03

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