Marketer bemängeln Qualitätsverlust bei Werbemitteln wegen digitalem Wachstum

Eine Umfrage, die mehr als 500 Brand Marketer in Europa und den USA befragte, kam zu dem Schluss, dass über zwei Drittel (67 Prozent) der Meinung sind, dass das digitale Wachstum in der Werbung auf Kosten der Qualität von Werbemitteln gegangen ist.

Studienergebnisse von Sizmek haben gezeigt, vor welchen Herausforderungen Marketer stehen, wenn sie versuchen, technologische Innovation und Kreativität zu verbinden. Die Umfrage, die mehr als 500 Brand Marketer in Europa und den USA befragte, kam zu dem Schluss, dass über zwei Drittel (67 Prozent) der Meinung sind, dass das digitale Wachstum in der Werbung auf Kosten der Qualität von Werbemitteln gegangen ist.

Die Studie ergab, dass 91 Prozent der Marketingverantwortlichen der Notwendigkeit, digitale Anzeigen im Laufe des nächsten Jahres ansprechender zu gestalten, Priorität einräumen, um ihre Markenziele zu erreichen. Hinsichtlich des Potentials von Künstlicher Intelligenz (KI) gaben 84 Prozent an, dass die Technologie ohne das richtige, qualitativ hochwertige Werbemittel nutzlos ist. Sie glauben, dass Daten allein nicht ausreichen, um Marketer zu unterstützen. 91 Prozent gaben an, dass sie die Qualität eines digitalen Werbemittels und die Verwendung von Daten in digitalen Kampagnen als gleichwertig bedeutend für den Erfolg der entsprechenden Massnahme einschätzen.

Die klare Mehrheit der Befragten beschreibt die DSGVO als notwendige Massnahme, um die Qualität von Werbemitteln wieder in den Fokus zu rücken. Fast acht von zehn Marketern (79 Prozent) gaben an, dass die Qualität der Anzeigen durch die neue Verordnung noch wichtiger wird, trotz des intensiven Branchenfokus auf Daten- und Datenschutzfragen.

«Der explosionsartige Anstieg des digitalen Marketings hat eine grosse Chance eröffnet, gezieltere und personalisiertere Erlebnisse zu schaffen, die Brands dabei helfen in einen Dialog mit ihren Kunden zu treten. Dabei sollten sie auch die Möglichkeit wahrnehmen, noch kreativer zu werden und ihre Werbemittel perfekt auf ihre Zielgruppe abzustimmen», so Oren Regev, VP Product Management. «Heute steht uns eine Fülle von Möglichkeiten zur Verfügung, um Marken bei der Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen, die durch Technologie erschlossen werden können. Durch die Zusammenführung von Daten, Kreativität und Media und die Unterstützung von KI, werden Marketer in die Lage versetzt Kampagnen zu erstellen, die voll und ganz ihren Erwartungen entsprechen.»

 

Über die Studie

Sizmek hat 522 Brand Marketer zu ihren aktuellen Marketingaktivitäten, Prioritäten, Herausforderungen und Ansichten über das gesamte Spektrum des digitalen Display-Marketings hinweg befragt. Die Teilnehmer waren Entscheidungsträger oder Einflussnehmer für bzw. auf das Werbe- und Marketingbudget ihrer Organisationen im Jahr 2018. Sizmek kooperierte mit dem externen Marktforschungsunternehmen Qualtrics, um anonyme und unparteiische Ergebnisse zu erzielen. Sizmek ist die weltweit grösste, unabhängige Werbeplattform, die die Bindung zwischen einer Marke und einem Konsumenten durch datengetriebenes und kreatives Marketing stärkt. Die Studie kann hier gegen Angabe der persönlichen Daten herunterladen werden.

 

So 18.11.2018 - 09:45

Kommentare

Werbemittel werden eben zunehmend digital, was aber auch Sinn ergibt. Dennoch glaube ich nicht, dass die klassischen Werbemittel wirklich stark darunter leiden würden. Es ist imemr noch ein gutes Mittel, um viel Aufmerksamkeit auf ein Unternehmen zu ziehen.

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