Studie zeigt die Chancen durch Commerce Data für Händler und Marken auf

Eine Erhebung von Criteo und Forbes Insights verdeutlicht, dass Marketingverantwortliche weltweit das Potenzial gepoolter Daten erkennen und als Wettbewerbsvorteil sehen.

Criteo, das Technologieunternehmen für Commerce Marketing, hat die Ergebnisse der gemeinsam mit Forbes Insights durchgeführten Studie «Chancen durch Commerce Data: Wie Zusammenarbeit für ausgeglichene Wettbewerbsbedingungen im Handel sorgt» veröffentlicht. Die Studie, für die weltweit 500 Marketing-Entscheider aus verschiedenen Branchen befragt wurden, untersucht die Rolle von Daten im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit von Händlern in einem sich schnell wandelnden Markt. Die Resultate zeigen, dass Marken und Retailer das in Daten liegende Potenzial nicht nur erkennen, sondern Kollaboration und gepoolte Assets darüber hinaus als einen Weg sehen, Kundenbedürfnisse besser zu erfüllen, Mehrwert zu schaffen und wettbewerbsfähig zu bleiben.

«Die Retail-Branche erlebt zurzeit einen erheblichen Umbruch. Was wir zugleich feststellen: Auch Marken aller Grössen verstehen die enorme Bedeutung von Daten. Sie arbeiten daran, diese zu nutzen und erkennen die Chancen, durch Zusammenarbeit Wettbewerbsvorteile zu schaffen», erklärt Bruce Rogers, Forbes Chief Insights Officer. «Daten sind ein ausgleichendes Moment in der heutigen Zeit. Das haben die befragten Entscheider erkannt und sehen in einem kooperativen Ansatz den Schlüssel dazu, im Kampf um die Kunden die Oberhand zu gewinnen.»

 
Wichtige Ergebnisse der Studie:
 
Der Umbruch im Einzelhandel verändert den gesamten Commerce: Marken sorgen sich darum, dass die Online- und Offline beherrschenden Giganten den Zugang zu ihren Produkten beschränken könnten, während – speziell die kleineren – Händler befürchten, dass ihnen die Kunden den Rücken zukehren werden.

Marken und Händler wissen um das Potenzial von Daten, können es aber nicht ausschöpfen: Fast vier von fünf Marken und Händlern nutzen Kundendaten als Teil ihrer Geschäftsstrategie. Obwohl Händler Zugriff auf mehr (vor allem Online-)Daten als Brands haben, sind sie weniger als diese davon überzeugt, damit auch relevante Einblicke zu gewinnen. Mehr Daten sind demnach nicht gleichbedeutend mit mehr Handlungsfähigkeit.

Gepoolte Daten-Assets sind der richtige Weg, um den Vorsprung aufzubauen: Marken und Retailer erkennen die Vorteile von Zusammenarbeit und gepoolten Daten-Assets, um so Kundenbedürfnisse zu erfüllen und einen geschäftlichen Mehrwert zu schaffen. 71 Prozent der Retailer sind bereit, Online-Search-Daten zu einem gemeinsamen Daten-Pool beizusteuern. 60 Prozent der Befragten sind bereits Teil einer Datenkooperation, wobei 70 Prozent davon sowohl mit der Kooperation als auch mit den erhaltenen Daten zufrieden sind. Zudem nennen 72 Prozent der Marketingverantwortlichen steigende Umsätze als grössten Vorteil gepoolter Daten.

Mehrwert für den Kunden treibt das Geschäft voran: Zukunftsorientierte Marken und Händler wissen, dass Daten der Schlüssel für zusätzlichen Mehrwert sind. 68 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ihre Kunden mit der Datennutzung zufrieden sind, weil sie ein besser getargetes Marketing ermöglicht. Neun von zehn Unternehmen geben ausserdem zu Protokoll, dass die Bedeutung eines echten Mehrwerts in den vergangenen zwei Jahren noch weiter angestiegen ist.

Qualität und Vertraulichkeit sind zentrale Bedenken: Gefragt zu den grössten Herausforderungen beim Thema Daten, gaben 66 Prozent der Marketingverantwortlichen «Datenqualität sicher[zu]stellen» an, 65 Prozent nannten «Vertraulichkeit der Daten sicher[zu]stellen».

 

«Marketing-Führungskräfte weltweit haben den Umbruch in der Branche erkannt. Führenden CMOs unternehmen grosse Anstrengungen, um die Chancen dieses Umbruchs zu ihrem Vorteil zu nutzen», sagt Eric Eichmann, CEO von Criteo. «Den Vorteil von Daten-Kollaborationen zu verstehen und Daten-Pools aufzubauen, ist ein grosser Schritt in die richtige Richtung.»

 

Über die Umfrage

«Chancen durch Commerce Data: Wie Zusammenarbeit für ausgeglichene Wettbewerbsbedingungen im Handel sorgt» basiert auf einer Umfrage unter 504 Marketing-Entscheidern und wurde von Forbes Insights durchgeführt. Die Befragten arbeiten in Unternehmen verschiedener Branchen mit einem Mindestumsatz von 50 Millionen US-Dollar, darunter der Bereich Warenhäuser, Fashion und Bekleidung sowie die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie. Teilnehmer waren CMOs, Heads of Marketing und weitere Inhaber von Senior-Marketing-Positionen bei Händlern und Marken in Frankreich, Deutschland, Japan, Grossbritannien und den USA. Die komplette Studie (auf Englisch) können Sie hier kostenlos herunterladen.
 

Mo 23.10.2017 - 15:26

Kommentare

neuen Kommentar schreiben

Klartext

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Web page addresses and email addresses turn into links automatically.
CAPTCHA
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.