Die Schweizer Bergbahnen machen im Vergleich zur Konkurrenz Boden gut

In Österreich und Deutschland wird Skifahren teurer, in der Schweiz in Euro gerechnet günstiger. Verantwortlich dafür sind der abgeschwächte Franken und die neuen, dynamischen Preismodelle.

Führt auf die anstehende Saison ein dynamisches Preismodell ein: SkiArenda Andermatt Sedrun (Screenshot Flyer).

Das umliegende Ski-Ausland hat auf diese Saison laut Schweiz am Wochenende «kräftige Preiserhöhungen» durchgesetzt – teilweise bis zu 8,7 Prozent. Die Schweiz nicht oder nur minimal.

Das führt vor allem durch den abgeschwächten Franken zu einer vorteilhaften Entwicklung: In Euro gerechnet wurden viele Skigebiete im Vergleich billiger. Davos Klosters zum Beispiel 5 Prozent, Arosa-Lenzerheide immerhin 3 Prozent.

Die Zahlen gehen auf eine Auswertung des Ski-Portals Snowplaza zurück, welches die Preise von 130 europäischen Wintersportgebieten analysiert hat.

In Kombination mit neuen, dynamischen Preismodellen (Werbewoche.ch berichtete) könnte den Schweizer Skigebieten eine wirtschaftlich vielversprechende Saison bevorstehen. Denn diese haben nicht nur die Preise stabil gehalten, sondern bieten nebst Extra-Leistung wie längeren Öffnungszeiten neu auch die Möglichkeit, von beachtlichen Frühbucherrabatten zu profitieren. In manchen Orten passt sich der Preis zudem dem Wetter und dem Saison-Zeitpunkt an – wodurch gerade auch an «Nicht-Traumtagen» attraktive Preisbedingungen entstehen.

Was genau das dynamische Pricing den Bergbahnen bringt, wird sich erst am Ende der Saison zeigen. Im Gegensatz zu anderen, nicht vergleichbaren Märkten wie den USA ist dieses hierzulande nämlich absolutes Neuland. (hae)

So 22.10.2017 - 12:37
Thema

Kommentare

neuen Kommentar schreiben

Klartext

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Web page addresses and email addresses turn into links automatically.
CAPTCHA
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.