Was ist eigentlich … eine Visibility Rate?

Die Visibility Rate ist ein fester Wert im Bereich der Onlinewerbevermarktung. Der Wert dient dazu, die Sichtbarkeit einer bestimmten Werbeplatzierung zu messen. Er ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen 
Ad Impressions, welche dem User im sichtbaren Bereich des Browserfensters angezeigt werden, und den totalen Ad-Impressions derselben Werbeplatzierung. Branchenüblich spricht man von einem gesehenen Ad, sobald 50 Prozent des Werbemittels dem User für mindestens eine Sekunde angezeigt wurde. Daraus entstand der gängige Ausdruck 50/1. Die Visibility Rate wird jeweils anhand einer bestimmten Platzierung gemessen, anstatt über die gesamte Website (alle vorhandenen Platzierungen). Ausschlaggebend für die Visibilität sind jedoch nicht nur die Platzierungen selbst, wie etwa Above the Fold, Below the Fold oder Sticky.

Einen weiteren Einfluss können die Bildschirmgrösse des Users, die Grösse der Datei oder die Ladegeschwindigkeit des Werbemittels haben. Diese Einflüsse erschweren eine verlässliche Messung. Gleichzeitig gewinnt die Visibility Rate zunehmend an Bedeutung. Denn mithilfe dieses Werts ist eine Werbeausspielung nicht grundsätzlich einer reinen Ad-Impression gleichgestellt. Entsprechend erhöhen viele Werbetreibende zunehmend ihre Qualitätsanforderungen an die Visibility Rate. Dies konfrontiert Publisher sowie Vermarkter noch stärker mit der Herausforderung, den Werbeauftraggebern auch zukünftig gerecht zu werden.

Begriff erklärt durch: Tobias Eisner, Technical Partner Manager bei Goldbach Audience.

Fr 11.08.2017 - 15:22

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