Grossandrang im neuen Museum für Kommunikation

Nach der erfolgreichen Gesamterneuerung empfängt das Museum für Kommunikation in fünf Monaten über 50‘000 Besuchende, das beste Ergebnis in der Geschichte des Hauses. Auch im neuen Jahr wartet das Museum mit Ausstellungen und einer Neuerung auf.

2017 beginnt das Jahr im Museum für Kommunikation für einmal mitten im August: Nach fünf Jahren Vorarbeit öffnet das rundum aufgefrischte Museum mit der neuen Kernausstellung seine Türen – und das Publikum kommt in Scharen. 8500 Besucherinnen und Besucher füllen das Museum am Eröffnungstag, lange Staus vor den interaktiven Rennern wie dem Filmkaraoke sind die Folge. Die neue Ausstellung auf rund 2000 Quadratmetern zieht das Publikum in die abenteuerliche Welt der Kommunikation, lässt staunen, mitspielen und entdecken. Gesellschaft leisten einem dabei die sogenannten Kommunikatoren und Kommunikatorinnen, die persönlichen Gastgeber, die zum Gespräch einladen, Geschichten erzählen und Besonderheiten freischalten können.

Das mutige Konzept und die vielschichtige Szenografie des renommierten Büros Kossmann.dejong aus Holland findet Anklang. Bis Ende des Jahres besuchen über 50‘000 Besucherinnen und Besucher das Museum. «Dieser Ansturm ist eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit; wenn wir das Jahr bis im August mit einem durchschnittlichen Besucheraufkommen ergänzen, wären das über 100‘000 Besuchende», freut sich Direktorin Jacqueline Strauss. Das ist eine Steigerung um einen Viertel in nur fünf Monaten. Erklären lässt sich das mit den zahlreichen zufriedenen Besuchenden. In der Besucherbefragung verteilen viele Bestnoten für Gefallen, Spass und Lernen – überragt werden diese guten Ergebnisse einzig von den Kommunikatorinnen, die 99 Prozent der Besuchenden überzeugen.

 

Auch im 2018 viel los

Zum Ende des Jahres 2017 sorgt die Wechselausstellung Gezeichnet 2017 für zusätzliche Gäste. Die sehr gut besuchte Pressezeichner-Ausstellung wird wegen dem anhaltenden Erfolg nun sogar noch bis zum 11. Februar 2018 verlängert. Der vielversprechende Start ins neue Jahr ist damit geglückt.

Bereits im März folgt die nächste Sonderausstellung. Mit Extrem: 175 Jahre Schweizer Briefmarken (2.3. bis 9.7.2018) präsentiert das Museum für Kommunikation eine Show der Superlative und stellt die teuersten Schweizer Briefmarken im Gesamtwert von mehreren Millionen Schweizerfranken aus. Im November eröffnet dann die mit Spannung erwartete erste grosse Wechselausstellung seit 2015. Mit Stille (9.11.2018 bis 7.7.2019) zeigt das Museum Mut und wagt sich an ein anspruchsvolles, aber hochaktuelles Thema.

Für Unterhaltung ist damit auch im 2018 gesorgt. Insbesondere auch, weil das Museum für Kommunikation zusammen mit anderen Berner Museen (Alpines Museum, Kunsthalle Bern, Kunstmuseum Bern, Naturhistorisches Museum, Schützenmuseum) unter dem Titel Museumsbier jeden Donnerstag vom 22.3.-3.5.2018 Apéro und Ausstellung verbindet und den Museumsbesuch am Abend bis um 20 Uhr ermöglicht.

Do 25.01.2018 - 13:08
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