Fussballverband lanciert umfangreiches Online-Archiv zum Schweizer Klubfussball

Nach fast zehnjähriger Entwicklungsarbeit zusammen mit dem Fussball-Magazin Zwölf und unterstützt durch Ligasponsor Raiffeisen ist es soweit: Die Swiss Football League lanciert mit SFL Glory das erste Online-Archiv zum Schweizer Fussball, welches alle Spiele der höchsten Liga seit 1933 umfasst.

Wer hat seit der Gründung der National-Liga im Jahr 1933 die meisten Tore in der höchsten Schweizer Liga erzielt? Welcher Coach hat die meisten Klubs trainiert? Und wer stand gesamthaft am häufigsten als Spieler im Einsatz? Zu all diesen und vielen weiteren Fragen finden Fussballfans und Nostalgiker ab sofort unter Sfl.ch/glory erstmals verlässliche Antworten.

 

Nachschlagewerk für alle Fussballfans

«SFL Glory lädt die Fussballfans zu einer Zeitreise durch die höchste Schweizer Spielklasse seit der Saison 1933/34 ein», freut sich SFL-CEO Claudius Schäfer und erläutert: «Erstmals in der Geschichte wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Fussballmagazin Zwölf und unterstützt durch Ligasponsor Raiffeisen sämtliche Saisons, Partien, Spieler und Trainer seit der ersten regulären Nationalliga-Spielzeit recherchiert und erfasst.» Entstanden ist das offizielle und frei zugängliche Nachschlagewerk zur Historie des Schweizer Klubfussballs auf höchster Stufe. Realisiert wurde die Website mit dem Online-Partner Koch – Agentur für Kommunikation.

«SFL Glory ist ein Gegenentwurf zur vergänglichen und kurzlebigen Weltbühne des Fussballs», sagt Roger Müller, Media & Marketing Officer der Swiss Football League, der vor über zehn Jahren das Projekt lancierte. Seither wurden drei Datenbanken zusammengeführt, weit über 16'000 Spieler erfasst und gegen 4 Millionen Datensätze erstellt.

 

1933: Ein logischer Startpunkt

Aber: In der Schweiz wird seit dem Ende des 19. Jahrhunderts Klubfussball betrieben. Warum reicht SFL Glory nur bis ins Jahr 1933 zurück? «Die Saison 1933/34 war die erste schweizweit ausgetragene Einheitsmeisterschaft, damals noch mit 16 Mannschaften», erklärt Philippe Guggisberg, Head of Communications der SFL und Leiter des Recherche-Teams. «Somit markiert sie den Anbeginn der nationalen Schweizer Meisterschaft, wie wir sie heute kennen.»

 

Es gibt noch viel zu tun

Die Basisversion 1.0 von SFL Glory fokussiert auf die sogenannten Allzeit-Statistiken. Der User hat die Möglichkeit, sich sämtliche Meisterschaftstabellen anzeigen zu lassen und Werte zu Spielern und Trainern abzurufen. Ergänzt werden die Daten mit Storys und Anekdoten aus den unterschiedlichen Epochen. Philippe Guggisberg kündigt an, dass dies erst den Anfang darstellt: «SFL Glory umfasst praktisch unendlich viele Geschichten, die sich hinter den Zahlen entdecken lassen. In der Zukunft soll es möglich sein noch mehr Informationen abzurufen, zum Beispiel ein Profil zu jedem Spieler, der seit 1933 in der National-Liga oder Super League auflief, oder die einzelnen Telegramme sämtlicher Partien. Wir haben gerade erst mit dem Erzählen der Geschichte begonnen.»

Mo 19.11.2018 - 19:00
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