Mobility lanciert eine Mitfahr-App für Kunden und Private

Die neue App «Mobility Carpool» will Fahrer und Mitreisende schnell und unkompliziert zusammenbringen und so die Mobilitätskosten reduzieren.

Schweizer Autofahrer sind einsam: Durchschnittlich sitzen bloss 1,5 Personen in einem Fahrzeug, im Pendelverkehr sind es sogar nur 1,1 Personen. Oder anders ausgedrückt: Wenn 100 Personen täglich zwischen Luzern und Zürich hin- und herfahren, tun sie dies mit 90 Fahrzeugen. Das macht weder ökologisch noch ökonomisch Sinn.

Deshalb lanciert Mobility die Mitfahr-App «Mobility Carpool». Darüber lassen sich nicht nur Fahrten mit Carsharing-Autos teilen, sondern auch mit Privatautos. «Es gibt nur Gewinner. Der Fahrer reduziert seine Kosten, der Mitfahrer kommt schnell und preisgünstig von A nach B und die Umwelt wird geschont, weil weniger Verkehr über die Strassen rollt», freut sich Geschäftsführer Patrick Marti in einer Mitteilung.

 

Fahrer erhalten 80 Prozent der Einnahmen

Dabei soll auch Mobility als Unternehmen profitieren. «Je vielfältiger unsere Dienstleistungen, desto begeisterter unsere Kunden. Wir wollen deshalb verschiedenste Arten geteilter Mobilität bieten und die kombinierte Mobilität mit dem ÖV fördern.» So ergänzt Mobility-Carpool das klassische Carsharing sowie die Freefloating-Modelle Mobility-Scooter und Catch a Car. Anbieter erhalten zwischen 2,40 Franken und 14,40 Franken pro Mitfahrer. Regelmässige Strecken von A nach B – beispielsweise berufliche Pendlerfahrten – eignen sich genauso für Mobility-Carpool wie einmalige Fahrten. Die Vergütung ist fix festgelegt und unterscheidet nach Distanzen. Ein Passagier berappt so zwischen 3 Franken (bis 10 Kilometer) und 18 Franken (ab 150 Kilometern). Hiervon gehen 80 Prozent an den Fahrer, der Rest setzt Mobility für die Deckung der Angebotskosten ein.

Mobility will mit mehreren Massnahmen Vertrauen schaffen. Erstens können sich die Nutzer öffentlich bewerten. Zweitens muss in der App zwingend ein Profilbild hochgeladen werden. Drittens kann der Passagier jederzeit die Autonummer seines Fahrers einsehen. Und viertens ist die Telefonnummer des Gegenübers erst dann sichtbar, wenn eine Fahrt definitiv gebucht wird. (pd/hae)

Di 29.05.2018 - 08:19
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