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Baz: Das Geld stammt offenbar von Ospel
Seit dem Kauf der Basler Zeitung Baz Ende November 2010 durch Moritz Suter wird gerätselt, woher der Crossair-Gründer das Geld hernahm. Die Sonntagszeitung hat neue Indizien gefunden, dass der ehemalige UBS-Chef Marcel Ospel der geheime Geldgeber ist. Weder Ospel noch Verleger Moritz Suter dementieren.
Eine Person aus Suters engstem Umfeld habe versichert, dass das Geld von Ex-UBS-Präsident Marcel Ospel stamme, heisst es in der Sonntagszeitung. Bestätigt worden sei dies übereinstimmend von zwei Persönlichkeiten der bürgerlichen Elite in Zürich, mit denen Ospel regelmässigen Kontakt unterhalte. Gemäss den Auskunftspersonen, die anonym bleiben wollen, hat der Tessiner Financier Tito Tettamanti, der drei Viertel der BaZ-Holding besass und Ospel gut kennt, den Coup eingefädelt. Der damalige Minderheitsaktionär Martin Wagner sei nicht in den Deal involviert gewesen.
Ospel erwies Suter schon öfters einen Gefallen: Nach dem Swissair-Grounding 2001 konnte Suter mithilfe von Ospels UBS seine Crossair noch rechtzeitig aus dem Strudel der strauchelnden Airline retten. Überdies sassen die beiden während mehrerer Jahre zusammen in der Stiftung Patronatskomitee Basler Kunstmuseen.
Der Banker will sein Engagement gegenüber dem Blatt weder bestätigen noch dementieren. Auch Suter will die Sache nicht kommentieren. Er suche derzeit neue Geldgeber, wie es weiter heisst. Erst wenn diese gefunden seien, wolle Suter Transparenz über die Besitzverhältnisse der Baz schaffen.
Nun will Moritz Suter mit der BaZ abheben
(Bild: Keystone)
Externe Links:
www.bazonline.ch
www.sonntagszeitung.ch
Tags:
Media & Medien
Basler Zeitung
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