Das Elternmagazin Fritz+Fränzi gewinnt den Q-Award

Grosser Erfolg für das Elternmagazin Fritz+Fränzi: Bei der Verleihung des Q-Awards am 28. November setzte sich das Blatt gegen starke Konkurrenz durch – und dies schon zum zweiten Mal in seiner Geschichte. Die Jury würdigte damit «einen eindrücklichen Service Public in einer komplexen Zielgruppe».

Nahmen den Preis für Fritz+Fränzi entgegen: Chefredaktor Nik Niethammer, Geschäftsführer Thomas Schlickenrieder und Stv. Verlagsleiter Patrik Luther (v.l.). Foto: Johannes Hapig

Das gab es beim Q-Award noch nie: Der Preis, mit dem der Verband Schweizer Medien (VSM) jedes Jahr die beste Fach- oder Spezialpublikation auszeichnet, wurde am 28. November zum zweiten Mal an das Elternmagazin Fritz+Fränzi verliehen. Bereits 2014 hatte die Redaktion die Würdigung für ein erfolgreiches Rebranding erhalten (Werbewoche.ch berichtete).

Laudator Andreas Häuptli erklärte in seiner Rede, wie es zu diesem Novum kam: «In der Jury wurde diskutiert, ob es überhaupt möglich ist, dass eine Publikation zwei Mal den begehrten Award gewinnen kann. Doch die Meinung war schnell gemacht: dies muss möglich sein!» Der Lebenszyklus einer Printpublikation verlaufe längst nicht mehr linear, deswegen müssten erfolgreiche Innovationen auch honoriert werden können.

 

Die Zahlen sprechen für sich

Tatsächlich kann Fritz+Fränzi, das von der Stiftung Elternsein getragen wird, ein für Schweizer Printpublikationen ebenso ungewöhnliches wie erfreuliches Wachstum verzeichnen:  In den vergangenen vier Jahren steigerte das gedruckte Magazin seine Leserschaft um über 20 Prozent; die Newsletter-Abonnenten haben sich in demselben Zeitraum gar veracht- und die durchschnittlichen Online-User versiebzehnfacht. Das spiegelt sich auch in den Abonnenten- und Werbeerträgen wider.

Grosser Erfolg für das ElternMagazin Fritz+Fränzi: Bei der Verleihung des Q-Awards am 28. November setzte sich das Blatt gegen starke Konkurrenz durch – und dies schon zum zweiten Mal in seiner Geschichte. Die Jury würdigte damit «einen eindrücklichen Service Public in einer komplexen Zielgruppe».

Wer aber sind die Menschen hinter dem erfolgreichen Produkt? Für die Markenführung prägend ist gewiss Dr. Ellen Ringier, die als Präsidentin des Elternsein-Stiftungsrats als faktische Herausgeberin von Fritz+Fränzi fungiert. Im Alltagsgeschäft zeichnen Chefredaktor Nik Niethammer, dessen Stellvertreterin Evelin Hartmann sowie Online-Chefin Bianca Fritz verantwortlich. Ihnen stehen vier Redaktorinnen und Redaktoren zur Seite, ebenso wie ein vierköpfiges Sales- und Anzeigenteam.

 

Werbemarkt: Fritz+Fränzi steht für Konstanz

Für Werbeauftraggeber ist der Q-Award immer auch ein interessantes Indiz dafür, welche Fachmedien sich durch Konstanz und Qualität für Anzeigen anbieten. Andreas Häuptli erwähnte in diesem Zusammenhang auch den Entschluss von Fritz+Fränzi, ihre Leserschaft in den MACH-Studien der WEMF erheben zu lassen: «Das ist keine Selbstverständlichkeit», so Häuptli. Und weiter: «Dass aber damit dem Werbemarkt eine Planungssicherheit gewährleistet wird und für den Verlag ein Tracking der eigenen Marktleistung möglich wird, ist geschicktes Kalkül.»

 

Auch andere Nominierte von hoher Qualität

Die Co-Nominierten des Siegertitels zeichneten sich laut der Jury des diesjährigen Q-Awards ebenfalls durch hohe Qualität aus. Während 2017 mit HR Today eine Fachpublikation mit sehr klarer Zielgruppe den Award gewann, schafften es nun drei Special Interest-Magazine in die engste Auswahl: Neben Fritz+Fränzi waren dies Wandern.ch sowie die Schwingerzeitung Der Schlussgang.

Auch wenn es am Ende nur für ein Medium reichte, attestierte Andreas Häuptli den Co-Nominierten in seiner Ansprache «eindrücklichen Erfolg in einem Interessens-Wachstums-Markt.»

 

SFJ-Awards für Nadine Kant, Coen Kaat und Rüdiger Sellin

Die SFJ-Awards, also Preise für die besten Fachartikel des vergangenen Jahres, gingen an Nadine Kant (Platz 3 für «Phönix Unikat #30: Heizkraftwerk Aubrugg, Zürich»), Coen Kaat (Platz 2 für «Mythos Künstliche Intelligenz – Warum KI komponieren, aber keine Bücher schreiben kann») und Rüdiger Sellin (Platz 1 für «Quantensprünge für die Stromspeicherung»).

Johannes Hapig

Do 29.11.2018 - 10:49

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